Tag der Gebirgstruppe 2026
Der Tag der Gebirgstruppe ist weit mehr als eine Traditionsveranstaltung. Er verbindet das Gedenken an die Gefallenen mit dem Bekenntnis junger Soldatinnen und Soldaten zu ihrem Dienst und macht den besonderen Zusammenhalt der Gebirgstruppe sichtbar. Auch in diesem Jahr, dem 70. Jahr des Bestehens der Gebirgstruppe der Bundeswehr, kamen dazu zahlreiche Gäste in Mittenwald zusammen.
Zu Beginn des Tages waren Abordnungen aller Bataillone, Brigadeeinheiten sowie die Rekrutinnen und Rekruten des Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald in der Edelweisskaserne angetreten.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gab den jungen Soldaten motivierende Wort mit auf den Weg:
"Wir sind stolz auf Sie und wir sind dankbar, dass wir Sie haben."
" Lassen Sie uns gemeinsam gedenken:
Den Gefallenen zur Ehre,
der Heimat zuliebe,
der Jugend zur Mahnung."
Mit diesen Worten richtete sich der ehemalige Generalinspekteur, General a.D. Eberhard Zorn, an die Besucherinnen und Besucher am Hohen Brendten - dem Ort, an dem die Gebirgstruppe jedes Jahr zusammenkommt, um ihrer Gefallenen und verstorbenen Kameradinnen und Kameraden zu gedenken.
Text und Fotos:
Düren Gebirgsjägerbataillon 231 / VdG
T.Heintz VdG
Impressionen
Gedenkfeiern der Sektionen
Die meisten Sektionen führen daüber hinaus eigene Gedenkfeiern an Gedenkorten in ihrer Region durch.
Die Gebirgsjägerkameradschaft 232 in Bischofswiesen gedenkt beispielsweise nicht nur am Gedenkstein in der Kaserne jedes Jahr den Toten des Gebirgsjägerbataillons 232, sondern hält auch regelmäßig die Erinnerung an den tragischen Hubschrauberabsturz vom 7. Juli 1970 im Wimbachgries wach.
Die Sektion Baden- Schwarzwald nimmt jedes Jahr an den deutsch-französischen Gedenkfeiern am Bärenstall und am Col du Wettstein teil.
Einen besonderen Stellenwert nimmt die jährliche Gedenkfeier an der Kandelpyramide ein.












