Tag der Gebirgstruppe

Der Tag der Gebirgstruppe setzt die Tradition des bisherigen Tags der Gebirgssoldaten fort, als gemeinsame Veranstaltung der Gebirgsjägerbrigade 23, der Gebirgs- und Winterkampfschule sowie des Verbandes der Gebirgstruppe. Zentrale Elemente sind dabei ein Appell der Gebirgstruppe und die Gedenkfeier der Gebirgstruppe auf dem Hohen Brendten.

 

 

Dienen aus Überzeugung. 

Gedenken an Gefallene. 
 

Unter diesen Zeichen stand der diesjährige Tag der Gebirgstruppe in Mittenwald, der jedes Jahr einen besonderen Höhepunkt für aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten der Gebirgstruppe darstellt.

 

„Schaut den Soldaten in die Augen. Denn das sind die Soldaten, die für uns in den Krieg ziehen würden.“ 

 

Militärhistoriker Professor Sönke Neitzel richtete diesen Appell an alle Anwesenden der Gedenkfeier am Hohen Brendten in Mittenwald und hob die Bedeutung des Totengedenkens hervor. 

 

An diesem Tag fand das feierliche Gelöbnis von 116 Rekruten in der Edelweißkaserne des Gebirgsjägerbataillons 231 statt. In seiner Ansprache schwor der Brigadekommandeur, Oberst Holger Peterat, sie auf ihren künftigen, entbehrungsreichen Dienst bei der Gebirgstruppe ein. Die derzeitige Auftragslage führe zu einer hohen Belastung der Truppe. Durch die soldatische Eidesformel bekräftigten die jungen Soldatinnen und Soldaten ihre Entscheidung, Deutschland zu dienen und im Ernstfall tapfer zu verteidigen.

 

Die Veranstaltung zog nicht nur Besucher aus der Region, sondern auch zahlreiche internationale Gäste aus Österreich, Italien und Slowenien an. Der Anlass lies die knapp 500 Gäste und 600 Bundeswehrangehörigen sowohl in der Kaserne, als auch auf dem Hohen Brendten zusammenrücken, wo eine Gedenkfeier mit feierlicher Kranzniederlegung zum Gedenken an die Gefallenen der Gebirgstruppe stattfand. Im Rahmen eines Kameradschaftsabends konnten die militärischen Gäste den Tag würdig ausklingen lassen.

Tag der Gebirgstruppe 2025

Impressionen

Gedenkfeiern der Sektionen

 

Die meisten Sektionen führen daüber hinaus eigene Gedenkfeiern an Gedenkorten in ihrer Region durch. 

 

Die Gebirgsjägerkameradschaft 232 in Bischofswiesen gedenkt beispielsweise nicht nur am Gedenkstein in der Kaserne jedes Jahr den Toten des Gebirgsjägerbataillons 232, sondern hält auch regelmäßig die Erinnerung an den tragischen Hubschrauberabsturz vom 7. Juli 1970 im Wimbachgries wach. 

 

Die Sektion Baden- Schwarzwald nimmt jedes Jahr an den deutsch-französischen Gedenkfeiern am Bärenstall und am Col du Wettstein teil.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die jährliche Gedenkfeier an der Kandelpyramide ein.


 

 

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